DGAP-Adhoc: Balda AG: 5,2 Millionen Euro Überschuss im Gesamtkonzern nach sechs Monaten 2009

05.08.2009

 

Balda AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis/Sonstiges

 

05.08.2009 08:40

 

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch

die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

 

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Balda AG: 5,2 Millionen Euro Überschuss im Gesamtkonzern nach sechs

Monaten 2009

 

- Umsatzerlöse im ersten Halbjahr im Infocom-Geschäft von 52,3

Millionen Euro (Vorjahr: 67,6 Millionen Euro)

 

- Umsatzerlöse im zweiten Quartal von 24,5 Millionen Euro (erstes

Quartal 2009: 27,8 Millionen Euro)

 

- Halbjahresüberschuss im Gesamtkonzern von minus 16,8 Millionen Euro um

22,0 Millionen Euro auf 5,2 Millionen Euro gesteigert

 

- Operativer Cash-flow von minus 7,9 Millionen Euro um 23,0 Millionen

Euro auf 15,1 Millionen Euro gesteigert

 

- Ziel 2009: Mindestens ausgeglichenes Ergebnis und damit eine deutliche

Verbesserung gegenüber 2008

 

Bad Oeynhausen, 5. August 2009 - Die im Prime Standard der Frankfurter

Wertpapierbörse notierte Balda AG erzielte im ersten Halbjahr 2009 in den

fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen einen

Periodenüberschuss von 5,2 Millionen Euro (Vorjahr: minus 16,8 Millionen

Euro).

 

Balda hat 12 Prozent der Anteile am Touchscreen-Hersteller TPK im vierten

Quartal 2008 verkauft. Seitdem wird das Joint Venture TPK nicht mehr quotal

konsolidiert. Die hier dargestellten Vorjahreswerte 2008 sind bis zum EBIT

bereits um die TPK-Werte bereinigt.

 

Die Balda-Unternehmensgruppe erwirtschaftete im ersten Halbjahr in den

fortgeführten Geschäftsbereichen Umsatzerlöse in Höhe von 52,3

Millionen Euro gegenüber 67,6 Millionen Euro in der Vorjahresperiode.

Davon wurden im zweites Quartal 24,5 Millionen Euro erwirtschaftet.

 

Der Rückgang der Erlöse ist maßgeblich von der konjunkturellen

Entwicklung beeinflusst und entspricht den Erwartungen. Die

Umsatzsteigerung in China resultiert größtenteils aus erhöhten

Kundenabrufen. Die Region Indien konnte ihre Umsatzerlöse im

Berichtszeitraum mit 2,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

mit 0,9 Millionen Euro auf niedrigem Niveau erhöhen.

 

Die Balda-Unternehmensgruppe verbuchte ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern

(EBIT) einschließlich der Sondereffekte in Höhe von minus 0,3 Millionen

Euro. In der Vorjahresperiode betrug das EBIT 3,7 Millionen Euro.

Sondereffekte aus Abfindungen, Wertberichtigungen auf Forderungen sowie

Kosten der Verlagerung des Foliengeschäfts von Xiamen nach Beijing

belasten die Ergebnissituation des Konzerns im zweiten Quartal 2009 mit

rund 2,3 Millionen Euro. Bereinigt um diese Sondereffekte beträgt das

operative Ergebnis im ersten Halbjahr 2,0 Millionen Euro.

 

Das Vorsteuerergebnis (EBT) des Konzerns konnte deutlich verbessert werden.

Während im Vorjahr noch ein Minus von 8,8 Millionen Euro zu verzeichnen

war, hat Balda in den ersten sechs Monaten des Jahres ein positives

Ergebnis von 1,2 Millionen Euro erzielt. In das EBT fließen die deutlich

positiven Erträge der TPK aus dem ersten Halbjahr 2009 in Höhe von 5,2

Millionen Euro ein.

 

Der Balda-Konzern verbuchte in den fortgeführten Geschäftsbereichen einen

Halbjahresüberschuss in Höhe von 0,5 Millionen Euro (Vorjahr: minus 9,4

Millionen Euro).

 

Die aufgegebenen Geschäftsbereiche der Balda-Gruppe erzielten einen

Periodenüberschuss von 4,7 Millionen Euro, welche aus Sonderzahlungen von

BenQ und dem Ergebnis der Balda Medical resultieren. Der Konzern beendete

die Berichtsperiode insgesamt mit einem deutlichen Halbjahresüberschuss

von 5,2 Millionen Euro. Im Vorjahr lag der Fehlbetrag bei 16,8 Millionen

Euro.

 

Der operative Cash-flow der Unternehmensgruppe hat sich von minus 7,9

Millionen Euro (inklusive TPK), um 23,0 Millionen Euro in der

Vorjahresperiode auf 15,1 Millionen Euro verbessert.

 

Die Bilanzsumme des Balda-Konzerns liegt am 30. Juni 2009 bei 279,7

Millionen Euro. Zum Stichtag 30. Juni 2009 verfügt der Balda-Konzern über

Eigenkapital (ohne Minderheiten) in Höhe von 102,1 Millionen Euro

(Referenzstichtag 2008: 98,2 Millionen Euro). Das entspricht einer

Verbesserung der Eigenkapitalausstattung um 3,9 Millionen Euro. Die

Eigenkapitalquote im Konzern betrug im Berichtszeitraum 37,3 Prozent nach

33,5 Prozent zum Jahresende 2008.

 

Die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns haben deutlich abgenommen

und betragen 91,7 Millionen Euro (Vorjahresende: 102,0 Millionen Euro.

 

Trotz der sich weltweit abschwächenden Konjunktur bleibt der Vorstand des

Balda-Konzerns für das laufende Geschäftsjahr weiterhin verhalten

zuversichtlich. Auch im Falle rückläufiger Umsätze geht Balda von einem

mindestens ausgeglichenen Ergebnis aus.

 

Kennzahlen siehe auch umseitige Tabelle

 

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Tabelle mit Kennziffern 1. Halbjahr 2009

Balda-Konzern im Überblick (fortgeführte Geschäftsbereiche)

in Mio. Euro

 

 

1. 1. Halbjahr 1. Halbjahr

Halbjahr 2008 mit TPK 2008 ohne TPK

2009

Umsatz 52,3 96,6 67,6

China 41,7 57,2 28,2

Malaysia 8,5 39,8 39,8

Indien 2,1 0,9 0,9

Gesamtleistung 55,0 107,0 74,7

EBITDA 5,4 8,2 8,4

Betriebsergebnis (EBIT) -0,3 -2,9 3,7

EBIT-Marge (in %) -0,5 -2,7 4,9

Vorsteuerergebnis (EBT) 1,2 -8,8 -1,5

Halbjahresergebnis 0,5 -9,4 -2,9

Halbjahresergebnis einschließlich 5,2 -16,8 -10,3

aufgegebener Geschäftsbereiche

Ergebnis pro Aktie (in Cent)1 9,5 -31,0 -18,9

Mitarbeiterzahl2 6.177 9.986 7.410

 

 

 

1) Anzahl Aktien zum Stichtag in Millionen 54,157 (Vorjahresstichtag:

54,157)

 

2) Anzahl Mitarbeiter einschl. Leiharbeitnehmer, Aushilfen und

Auszubildende- nur fortgeführte Geschäftsbereiche

 

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Unternehmensprofil Balda AG

 

Der Balda-Konzern entwickelt und produziert komplette Baugruppen aus

Kunststoff sowie Elektronikprodukte, primär für den

Telekommunikationsbereich, darunter Hightech-Produkte wie Kopfhörer und

Freisprecheinrichtungen.

 

Die im Prime Standard der Deutschen Börse notierte Balda AG betreut

internationale Markenkunden aus der Mobilfunkindustrie, der Medizintechnik

sowie aus verschiedenen artverwandten Märkten.

 

Mit Produktionsstandorten in China, Malaysia und Indien ist der Konzern in

Asien stark positioniert. Ein Tochterunternehmen in den USA betreut

nordamerikanische Kunden hinsichtlich Produkt-Design und -Entwicklung. Im

Rahmen einer Beteiligung an einem führenden Produzenten von Touchscreens

in

China partizipiert Balda an der dynamischen Entwicklung im Bereich der

berührungsempfindlichen Displays.

 

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Bei Rückfragen: Balda AG, Clas Röhl, Telefon: (05734) 922 - 2604, Fax:

(05734) 922 - 2691, E-Mail: croehl@balda.de, Internet: www.balda.de

 

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Diese Ad-hoc-Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den

heutigen Erwartungen des Balda Managements beruhen. Sie bergen daher eine

Reihe von Risiken und Ungewissheiten, weil sie sich auf zukünftige

Ereignisse beziehen und von in der Zukunft eintretenden Umständen

abhängen.

Hierzu zählen unter anderem die Entwicklungen in der Industrie für mobile

Kommunikation und bei der eingesetzten Technologie sowie die Fähigkeit,

neue Produkte zeitgerecht und erfolgreich zu entwickeln. Balda wird diese

zukunftsgerichteten Aussagen weder aktualisieren, noch sie bei einer

anderen als der erwarteten Entwicklung korrigieren, es sei denn, es besteht

hierzu eine gesetzliche Verpflichtung.

 

Diese Ad-hoc-Mitteilung stellt weder ein Angebot zum Kauf von Aktien noch

die Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf von Aktien in den

Vereinigten Staaten oder in einem anderen Land dar. Die Aktien der Balda AG

(die 'Aktien') dürfen nicht in den Vereinigten Staaten oder U.S.-Personen

oder für Rechnung von U.S.-Personen (wie in der Regulation S des

U.S.-amerikanischen Securities Act of 1933 in der jeweils gültigen Fassung

(der 'Securities Act') definiert) angeboten oder verkauft werden, es sei

denn, sie sind registriert oder von der Registrierungspflicht gemäß dem

Securities Act befreit. Die Aktien sind nicht und werden nicht gemäß dem

Securities Act registriert.

 

 

05.08.2009 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche

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Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr

in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart

 

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